Ferien mit dem Hund

Bild zeigt kleinen Hund im Auto

Ferien mit dem Hund

Neben Katzen sind Hunde die liebsten Haustiere der Deutschen – es gibt (nach offiziellen Angaben) 12 Millionen Hunde im Land. Viele Menschen möchten sich auch im Urlaub nicht von ihrem vierbeinigen Liebling trennen (den man ja auch in einer Hundepension unterbringen könnte), und so ist es durchaus üblich, den Hund mitzunehmen. Wer dies plant, sollte einige wichtige Punkte beachten!

  1. Einreisebestimmungen: Seit 2004 ist es verpflichtend, bei einem Grenzübertritt innerhalb der EU einen blauen EU-Heimtierausweis mitzuführen, in dem auch die Nummer des obligatorischen subkutanen Identifikationschips verzeichnet ist. Es sollte so sein, dass jeder Tierarzt diesen Chip auslesen kann, wer auf Nummer Sicher gehen will (z.B. um zu beweisen, dass der Hund wirklich ihm gehört) kann preiswerte Auslesegeräte im Versandhandel erwerben.
    Natürlich müssen die Tiere vollständig geimpft sein – Ihr Tierarzt wird die einschlägigen Bestimmungen Ihres Reiselandes sicher kennen! Ansonsten wird auch die jeweilige Botschaft die geforderten Impfungen nennen können.
    Es macht Sinn (auch für sich selbst) schon vor Reiseantritt herauszufinden, wo in der Nähe des Reiseortes der nächste Menschen- und der nächste Tierarzt zu finden sind…
  1. Die Reise selbst: Denken Sie daran, Ihren Hund im Fahrzeug zu sichern. Bei einem Frontalaufprall entwickelt ein Hund, der frei auf der Rückbank sitzt, eine ungeheure Aufprallwucht – stellen Sie sich vor, dass ein Verbandskasten von 1 Kilo Gewicht bei 50 km/h bereits fast 100 Kilogramm Aufprallgewicht hat. Wie zerstörerisch muss also ein 40 Kilogramm schwerer Hund durch das Auto fliegen? Es gibt maßgefertigte Hundeboxen namhafter Hersteller – nicht ganz billig, aber langlebig – die (im Kofferraum unverrückbar aufgestellt) solche Katstrophen verhindern und auch den Hund zumindest besser sichern. Brüchiges Hartplastik als Material ist allerdings nicht zu empfehlen.
    Dass Ihr Hund viel Wasser und Bewegung während der Reise braucht (viele Pausen) muss man Ihnen als verantwortungsbewusstem Hundebesitzer wohl kaum sagen.
  1. Der Urlaubsort: Inzwischen gibt es (Internetrecherche!) Webseiten, auf denen ausschließlich hundefreundliche und hundegeeignete Urlaubsziele genannt werden. Über Filter können Sie zum Beispiel sogar herausfinden, welches Ferienhaus ein sicher umfriedetes Grundstück hat oder welches Hotel spezielle Einrichtungen für Hunde anbietet. Und damit ist nicht nur die eingezäunte Auslaufwiese gemeint, nein, es gibt sogar Massagen und Akupunktur speziell für Hunde 😉
    Wenn Sie so gezielt buchen, verhindern Sie Streit und Enttäuschung am Zielort.
  1. Die Absicherung: Auch wenn in manchen Bundesländern Deutschlands kleine Hunde nicht zwingend haftpflichtversichert sein müssen, so empfehlen wir dennoch, für jedes Tier eine solche Versicherung abzuschließen – denn auch der Biss eines verunsicherten Beagle kann hohe Folgekosten nach sich ziehen, oder auch nur der verunreinigte Teppich nach einer Magenverstimmung. Außerdem können die Regeln im Gastland abweichen. Hundehalter-Haftpflichtversicherungen erhalten Sie bereits ab € 40,– im Jahr.
    Ein Tierkrankenversicherung ist ebenfalls zu empfehlen, sei es als Vollversicherung, die bis zu einem bestimmten Betrag auch die Kosten für internistische Erkrankungen übernimmt, sei es als OP-Versicherung, die bei Unfall oder Not-OP (Stichwort: „Magendrehung“) leistet.
    Wir beraten Sie gern. Nutzen Sie doch auch kostenlos und unverbindlich unsere Vergleichsrechner (https://niemiec24.com/rechner-hundehaftpflicht/ + https://niemiec24.com/rechner-tier-op-versicherung/)