Absicherung für Rentner

In diesem Lebensabschnitt ist es nicht mehr notwendig, Versicherungen neu abzuschließen, die auf den Erhalt des Einkommens abzielen. Die Prämien für neue Lebens- oder Unfallversicherungen sind in diesem Alter sehr hoch, und die Altersbezüge hängen –rechtzeitige Vorsorge in der Vergangenheit vorausgesetzt- nicht mehr von der Arbeitskraft ab.
Eine bestehende Unfallversicherung mit Schutz bei Invalidität sollte aber beibehalten werden. Sie ist dann wichtig, wenn ein Dritter einen Unfall verursacht, der selbst aber in unvernünftiger Weise über keine Haftpflichtversicherung verfügt. Führt der angesprochene Unfall zu Invalidität, so leistet zumindest die eigene Versicherung Zahlungen, welche zum Beispiel zum behindertengerechten Umbau der Wohnung genutzt werden können.
Darüber hinaus werden lediglich noch eine Haftpflicht-, eventuell eine Hausratversicherung sowie eine Sterbegeldversicherung benötigt.
Personen, die wegen bereits vorhandener Gebrechen nicht versichert werden konnten oder über so wenig Geld verfügen, dass gegebenenfalls ihre Begräbniskosten nicht gedeckt sind, sollten dann an den Abschluss einer Sterbegeldversicherung denken, z.B. wenn den Angehörigen nicht zuzumuten ist, die Begräbniskosten aufzufangen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen bereits seit 2004 keinen Zuschuss zu den Bestattungskosten mehr.
Ein Rechenbeispiel: Die Sterbegeldversicherung mit einer Versicherungssumme von € 7.500,– kostet eine 65-jährige Person ca. € 50,–  im Monat.

Quelle: [E]